Steuerberater in
Lüdenscheid

Die Grundsteuerreform

Aufgrund der Grundsteuerreform ist jede Eigentümerin und jeder Eigentümer eines Grundstückes verpflichtet, eine Erklärung zur Feststellung des Grundsteuerwertes (Feststellungserklärung) elektronisch beim zuständigen Finanzamt einzureichen.

Die Neubewertung betrifft alle im Betriebs- und Privatvermögen befindliche Grundstücke (z. B. vermietete, selbst genutzt Gebäude, Eigentumswohnungen, Ferienwohnungen und auch Wochenendhäuser.

Um die Neubewertung durchführen zu können, ist grundsätzlich für jedes Grundstück eine Erklärung zur Feststellung des Grundsteuerwertes elektronisch über das Online Portal der Finanzverwaltung (Elster) einzureichen.

Anfang des Jahres 2022 erhalten Sie von Ihrer Kommune den jährlichen Grundsteuerbescheid. Dieser setzt Ihre aktuell gültige Grundsteuer fest. Bewahren Sie diesen Bescheid auf, damit Sie die Daten (z.B. das Aktenzeichen) zur Erstellung Ihrer Feststellungserklärung in wenigen Monaten griffbereit haben. 

 Ab Mai erhalten Sie von der Finanzverwaltung Nordrhein-Westfalen ein individuelles Informationsschreiben mit Daten, die der Finanzverwaltung vorliegen und die Sie für die Erstellung der Feststellungserklärung benötigen. Darüber hinaus steht Ihnen ab April eine Hotline Ihres Finanzamts zur Verfügung. Bitte leiten Sie diese Daten an uns weiter, wenn die Erstellung der Erklärung durch meine Kanzlei erfolgen soll.

Vom 1. Juli bis zum 31. Oktober 2022 müssen Sie die Feststellungserklärung digital bei Ihrem zuständigen Finanzamt einreichen. Dies ist möglich über Ihr Online-Finanzamt ELSTER (www.elster.de). Hierfür wird ein Benutzerkonto benötigt. Falls Sie bereits ein Benutzerkonto, zum Beispiel aufgrund Ihrer Einkommensteuererklärung besitzen, können Sie dieses auch für die Übermittlung Ihrer Feststellungserklärung nutzen. Andernfalls können Sie das Benutzerkonto bereits jetzt unter www.elster.de beantragen. Die Feststellungserklärung kann auch über den Zugang von nahen Angehörigen abgegeben werden.

Hinweis: Bis zum Ablauf des Kalenderjahres 2024 berechnen und erheben die Kommunen die Grundsteuer weiterhin nach der bisherigen Rechtslage.

Ab dem 1. Januar 2025 ist dann der neu festzustellende Grundsteuerwert maßgeblich für die zu leistende Grundsteuer an die Städte und Gemeinden.

Sollten Sie bei der Erstellung der erforderlichen Erklärungen Probleme haben, sind wir gerne bereit Ihnen behilflich zu sein. 

Wir haben auf unserer Internetseite Erfassungsbögen bereitgestellt. Der für Sie in Frage kommende Erfassungsbogen muss möglichst vollständig von Ihnen ausgefüllt und dann an uns weitergeleitet werden.

Da die Abgabefrist vom Finanzamt auf den 31. Oktober 2022 festgesetzt wurde, bitten wir Sie, uns Ihren Erfassungsbogen möglichst bis zum 20. Mai 2022 zu schicken, um eine fristgerechte Bearbeitung gewährleisten zu können.

Mit der Rücksendung Ihres Erfassungsbogens erteilen Sie uns den Auftrag zur Erstellung der Feststellungserklärung. Die Erstellung Ihrer Erklärung/en rechnen wir nach der aktuellen Steuerberatervergütungsverordnung ab.

Sollten Sie Fragen haben, helfen wir Ihnen gerne weiter.